Meine Bienen

Seit 2006 halte ich Bienen, die bei mir vorhandene Rasse ist hauptsächlich Carnica (Apis mellifera carnica). Meine erste Königin habe ich in einem Ableger geschenkt bekommen und einige Jahre meine Königinnen davon und von deren Nachfolgerinnen durch Umlarven selbst nachgezogen. In den letzten Jahren kamen an meinem Stand in Allenbach auch Königinnen der für die AGT-Belegstelle Erbeskopf jeweils vorgesehenen Zuchtlinien dazu, da dieser Stand am Rand des Schutzkreises der Belegstelle liegt. Von diesen Königinnen habe ich auch schon nachgezogen – einen großen Unterschied zu meinen vorhandenen Bienen konnte ich bisher nicht feststellen. Bisher waren meine Bienen meistens ausgesprochen friedlich und nicht stechfreudig – was aber nicht heißt, dass es nicht doch gelegentlich mal einen Stich gibt. Mit dem Honigertrag bin ich auch zufrieden.

Seit 2007 wohnen meine Bienenvölker in Magazin-Beuten aus Holz im modifizierten Dadant-Maß (US, Bruder Adam) mit bis zu 12 Brutraumwaben. Als Honigräume werden im Frühjahr und Sommer bis zu drei Zargen mit zehn Dadant-Halbrähmchen auf den Brutraum aufgesetzt, ein Honigraum fasst nach meiner Erfahrung 15 bis 17 kg Honig.

Gegen die inzwischen leider allgegenwärtige Varroa-Milbe behandle ich meine Bienenvölker im Sommer nach der Honigernte durch Verdampfen von Ameisensäure und im Dezember durch Träufeln einer Oxalsäurelösung. Beides sind organische Säuren, die auch natürlich im Bienenvolk vorkommen. Durch Zeitpunkt und Art der Behandlung ist sichergestellt, dass die Honigqualität nicht negativ beeinflusst wird.

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