Honig 2011

Wie ich schon früher schrieb, konnte ich am Ende eines warmen und sonnigen Aprils den ersten Honig von den Völkern in meinem Garten ernten. Dieser Honig besteht, gemäß den Analysen bei der diesjährigen Honigprämierung, größtenteils aus Raps-, Weiden- und Stein- und Kernobstnektar. Jetzt -Ende Juni- beginnt dieser Honig langsam zu kristallisieren, die Farbe ist gelblich.

Drei Wochen später, im ebenfalls sonnigen Mai, konnte ich aus meinem Garten einen weiß kristallisierenden „Frühlingshonig“ und aus Allenbach, nach der in diesem Jahr üppigen Löwenzahnblüte, einen gelb kristallisierten „Frühlingshonig mit Löwenzahn“ schleudern.

In diesem Jahr war das Wetter auch während der Robinienblüte schön und stabil, so dass ich Anfang Juni eine kleine Menge goldgelben, milden „Robinienhonig“ ernten konnte. Robinienhonig ist einer der wenigen Honige in unserer Region, der nicht von selbst kristallisiert.

Am 16./17. Juli habe ich den diesjährigen Sommerhonig geschleudert. Erstaunlicherweise sind die Honige von allen drei Standorten (Allenbach, Tiefenstein, Oberstein) diesmal deutlich braun, sie enthalten also einen Teil Honig aus Honigtau. Einige Waben eines Volkes aus Allenbach enthielten Melezitose-Honig (sogenannten Zement-Honig), so dass sie leider nicht geschleudert werden konnten. Der Honig aus Oberstein ist wegen seines geringen Wassergehaltes zähflüssig und hat ein deutliches Lindenaroma.

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